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Viele Badeunfälle - auch in Köln

Veröffentlicht: Montag, 21.06.2021
Autor: Alexander Lustig

DLRG und Feuerwehr wiesen auf die Gefahren hin und demonstrieren eine Rettung

Leider ist es an vielen Gewässern in Deutschland, so auch in Köln, in den vergangenen Tagen zu Badeunfällen gekommen.

Der Bezirk Köln der DLRG und die Berufsfeuerwehr Köln nahmen dies am 20.06.2021 zum Anlass für eine Pressekonferenz am Fühlinger See.

Im Rahmen einer Demonstration hatten die Vertreter der Presse die Möglichkeit, den Ablauf eines Rettungseinsatzes hautnah mitzuerleben. Obwohl ein Schwimmer direkt vor deren Augen im Wasser verschwand, hat dies niemand wahrgenommen. Entgegen der vielfachen Darstellung in Kino- und Fernsehfilmen ertrinken die meisten Personen lautlos, d. h. ohne sich vorher noch einmal bemerkbar machen zu können.  Erst mit Verzögerung erfolgte dann auch der Notruf, der den (Übungs-) Einsatz der Rettungskräfte einleitete. Da die DLRG Köln an den Wochenenden im Sommer am Fühlinger See vor Ort ist, konnte unser Rettungsboot sehr schnell an der Einsatzstelle sein und eine erste Suche beginnen. Aufgrund der fehlenden Sicht im Wasser war der "Verunglückte" von der Oberfläche und den Rettungsschwimmer mit ABC Ausrüstung (Schnorchel, Maske, Flossen) nicht aufzufinden, so dass die Suche mit Hilfsmitteln fortgesetzt werden musste. Hierzu kamen ein Boot der Freiwilligen Feuerwehr Fühlingen mit SideScan Sonar sowie ein ROV (Remote operated Vehicle, Unterwasserdrohne) der DLRG zum Einsatz. Erfreulicherweise konnte die Person dann auch schnell lokalisiert und durch einen Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Köln aus dem Wasser geholt werden. Sobald der Gerettete sich an Land befand, folgten die weiteren Maßnahmen der Ersten Hilfe und die Übergabe an den Rettungsdienst.

Die Unfälle der letzten Tage zeigen deutlich, dass das Schwimmen im Freigewässer sehr gefährlich sein kann. Auch wenn es kein offizielles Verbot für das Schwimmen im Rhein gibt, raten wir ausdrücklich davon ab. Strömung, Schiffsverkehr und bauliche Anlagen stellen erhebliche Gefahren dar, die leider vielfach ignoriert oder gar nicht wahrgenommen werden. Auch an vermeintlich ruhigen Stellen, wie beispielsweise den Sandstränden zwischen den Buhnen, hat der Rhein viel Kraft und kann Kinder und auch Erwachsenen durch seine Strömung erfassen und schon im flachen Bereich die Beine wegziehen. Aber auch die Seen der Umgebung sind für Nichtschwimmer und ungeübte Schwimmer gefährlich. Sprungschichten (unterschiedliche Temperaturen in verschiedenen Wassertiefen), steil abfallende Ufer, die Überschätzung der eigenen Schwimmfähigkeit und Kräfte oder falsches Vertrauen auf Hilfsmittel, wie Luftmatratze und Schwimmring, stellen nur einige der möglichen Gefahren dar.        

Die erheblichen Beschränkungen durch die Corona Pandemie tragen weiter zur Gefährdung bei. Uns allen fehlt die körperliche Fitness, und vor allem unseren Kindern fehlten fast 1 ½ Jahre Schwimmausbildung.

Eine absolute Sicherheit gibt es nicht, aber Baden im Schwimm- und Freibad oder am bewachten Strand verringern die Gefahren deutlich. Und zur weiteren Vermeidung von Gefahren gilt für Alle die Einhaltung der Baderegeln.  

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