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02.10.2015 Freitag Stadt Köln warnt mit Schildern vor dem Ertrinken im Rhein

In deutschen Gewässern sind bis Ende August 374 Menschen ertrunken. Das sind 55 mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Allein in den Ferienmonaten Juni, Juli und August kamen 249 Menschen im Wasser ums Leben. Diese Zahlen gab der Bundesverband jetzt bekannt.


Die meisten Opfer ertranken an unbewachten Binnengewässern.
In Nordrhein-Westfalen sind 51 Menschen ertrunken, zwei mehr als im Vorjahr.
An den Küsten von Nord- und Ostsee gab es dagegen "nur" 11 Tote, was auch am kühleren Wetter und dem Ausbleiben gefährlicher Strömungen lag.

Eine besondere Risikogruppe stellen inzwischen die Flüchtlinge dar. Insgesamt sind 27 Asylsuchende in diesem Jahr ertrunken. Vergleichszahlen zum Vorjahr gibt es nicht.

Nachdem im letzten Jahr ein 12-jähriger Junge im Rhein bei Zündorf und im Juli diesen Jahres ein 6-jähjriger Junge im Rhein bei Merkenich ertrunken sind, hat die Stadtverwaltung die lange von ihr abgelehnten Warnschilder endlich aufgestellt.
Die Hälfte der 50 Warnschilder ist mit einem Rettungsring ausgerüstet.
Sie warten mit internationalem ISO-Symbol und auch in englischer Sprache vor Ertinkungsgefahren in Folge starter Strömung. Es bleibt zu hoffen, dass sie auch beachtet werden.

Das Baden im Rhein hat - sicher auch aufgrund der in Köln fehlenden legalen kostenlosen Bademöglichkeiten - auch dieses Jahr leider weiter zugenommen. Das Baden in den Kölner Seen ist bis auf das Freibade im Fühlinger See, den Escher Badestrand (Sundown Beach) und das Naturfreibad der Kölnbäder in Vingst laut Kölner Stadtordnung verboten. Das Baden im Rhein leider nicht.

Die DLRG betont weiterhin: "Das Baden und Schwimmen im Rhein ist lebensgefährlich!". "Achten Sie auf Ihre Kinder!"

Link: DLRG-Bundesverband: Pressemeldung des Bundesverbandes zur Ertrinkungsstatistik 2015

Link: Stadt Köln: Baden im Rhein ist lebensgefährlich


 

Kategorie(n)
sonstiges

Von: Peter A. Fischer

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