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23.06.2013 Sonntag  2 Segler nach Kenterung aus dem Rhein gerettet

Die Besatzung des durch die Feuerwehr alarmierten DLRG-Motorrettungsbootes "Rheinadler" konnte innerhalb kürzester Zeit beide Segler unverletzt aus ihrer lebensbedrohlichen Lage aus dem Rhein retten.

Am späten Nachmittag kenterten zwei Segler mit ihrer Kielschwertjolle "Lilly" im Rhein.

Zu diesen Zeitpunkt trieben beide Segler nahe ihrer durchgekenterten Jolle strommittig zwischen zwei, nur rund 50m voneinander entfernten, Binnenschiffen, die beide geistesgegenwärtig ihre Maschinen gestoppt hatten.
Beide Segler wurden dem Rettungsdienst an Land übergeben und zum Check ins Krankenhaus transportiert.

Die Bergung des durchgekenterten Havaristen gestaltete sich sehr aufwändig, da es an der Jolle keine nutzbaren Anschlagpunkte gab und die Strömung massiv ans rechte Rheinufer drückte. Hier waren alle Buhnen durch den hohen Wasserstand des Rheines überspült und daher nicht sichtbar.
Ein Aufrichten der Kielschwertjolle wurde nach mehreren Versuchen erfolglos abgebrochen. Ein Schleppen des Seglers mit dem Feuerlöschboot sowie mit dem Feuerwehrrettungsboot führte ebenfalls nicht zum Erfolg.

Gemeinsam gelang es später den Besatzungen der beiden Motorrettungsboote "OB Burauen" und "Rheinadler" schließlich den Havaristen talwärts zu ziehen und in den Deutzer Hafen einzuschleppen, wo er dann mit dem Kran des Feuerlöschbootes "Hydra" angehoben und anschließend gelenzt werden konnte. Nach Trennen des restlichen Riggs wurde der nun wieder schwimmende Rumpf am Feuerwehrsteg vertäut.

Kategorie(n)
Einsatzdienste

Von: Peter A. Fischer

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